Heute: Beisetzung von Vera F. Birkenbihl

9. Dezember 2011

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Im Laufe des heutigen Nachmittags findet die Beisetzung der am 03. Dezember verstorbenen, überaus bekannten und berühmt-berüchtigten Autorin, Trainerin und Denkerin, Vera Felicitas Birkenbihl, statt. Um 15 Uhr wird die Urnenbeisetzung in der Kapelle des Hamburger Friedhofes stattfinden. 

Es wird darum gebeten von Grabschmuck abzusehen und seinen Beitrag in Form von einer Spende an die Ashoka-Gruppe Deutschland für Gehirn-gerechtes Lernen zu leisten. Dieser Wunsch wurde von Vera F. Birkenbihl persönlich geäußert, wie aus der folgenden Todesanzeige in der Osterholzer Zeitung, dem Weser Kurier, hervorgeht:


http://www.weser-kurier.de/trauer/vera-f-birkenbihl-2011-12-03–160-.a-201178.html#deathnotice


Ein kleines Pop-Up-Fenster gibt bei dem Besuch von http://www.birkenbihl-insider.de/ einige Informationen zu den letzten Stunden und ruft insbesondere dazu auf, Birkenbihl’s Bestreben im pädagogischen Bereich auch nach ihrem Tode weiter zu verfolgen. 


http://www.birkenbihl-insider.de

Viele ihrer Anhänger wissen von ihrer umfassenden Kritik an unserem derzeitigen Schulsystem. Unsere Aufgabe ist es nun, gerade diesen Tenor weiterzuleben. In diesem Zusammenhang hoffe ich natürlich auf einen regen Kontakt zu den anderen Birkenbihl Insidern, Nordlichtern und viele weitere Zirkel, Kreise und Gruppen, die sich etwas intensiver mit dem Wirken von #VFB beschäftigen.



Quellen: 
http://www.lernbanane.com/
http://www.weser-kurier.de
http://birkenbihlakademie-potsdam.de/author/frank/
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Mehr als ein Nachruf – Helfen Sie mit, ein wichtiges Birkenbihl-Projekt zu erhalten!

4. Dezember 2011

Andreas K. Giermaier (Twitter: @LERNZukunft) aus Österreich als ein sehr enger Vertrauter von Vera F. Birkenbihl veröffentlicht nun seinen, wahnsinnig authentischen Beitrag zu dem Tod unseres grandiosen VORBILDES !!! Durch ihr gutes Verhältnis, welches nicht nur inhaltlicher Natur war, kommt in seinen Aussagen ein gutes Stück VERA zur Geltung! Aber lesen Sie selbst: LINK

Ich bitte alle Birkenbihl-Insider, zu ERINNERN wer Andreas K. Giermaier (auch für Frau Birkenbihl selbst) war. Sie hat häufig von ihm gesprochen, von ihrer fleißigen Kraft aus Österreich. Ich bitte alle Involvierten inständig um ein Besinnen, in welch missliche Lage diese Umstände einen weiteren sehr jungen Menschen reißen können! Jeder, der Frau Birkenbihl nahe stand bzw. einen guten Draht zu ihr hatte und ihre Arbeit schätzte, sollte auch den fleißigen Andreas mit-MEINEN. Lassen Sie uns überlegen, wie wir als Fangemeinde von Vera F. Birkenbihl zusammenhalten und dem jungen Mann helfen können – viel Zeit bleibt nicht! 

Ich wünsche mir, dass es trotz dieser nur diffusen Umschreibung eine große Anzahl an Rückmeldungen zu diesem Beitrag gibt und wir dem jungen Kollegen den Rücken freihalten können, in dem wir etwas Sicherheit bieten.


WHO IS …

http://lernenderzukunft.blogspot.com/
http://suxxesssecrets.wordpress.com/
http://sprachenlernenleichtgemacht.wordpress.com
http://www.birkenbihl-internet-akademie.com/wiki/index.php?title=Benutzer:Andreas_Giermaier

Vera Felicitas Birkenbihl heute verstorben

3. Dezember 2011

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Heute verstarb am frühen Morgen die Management-Trainerin, Autorin und Rednerin, Vera F. Birkenbihl infolge ihrer schweren Krebserkrankung. Der Fachwelt in den Bereichen Wissenserwerb, Lernen/Lern- und Gedächtnispsychologie (und vielen weiteren) geht damit eine Vorreiterin der besonderen Art verloren.  

In den letzten Jahren widmete sich die 65 Jährige vermehrt passiven Aufgaben und tourte weniger mit ihrem Wohnmobil durch die ganze Republik, um Vorträge und Reden vor mehreren tausend Zuschauern zu halten.  Sie erarbeitete ein unglaublich großes Methodenrepertoire für besseres Erlernen und Behalten von Wissen. In der letzten Zeit verlieh‘ sie vor allem dem pädagogischen Bereich ein neues Gesicht. 
Sie schaffte es in vielen Seminaren für Lehrkräfte längst ‚unumkehrbar‘ geglaubte Einstellungen der Lehrer zu ihrer Tätigkeit völlig zu ändern. Rhetorisch brilliant legte sie in kurzen Podcasts sogar offen, welche Mißstände im Bereich der Bildung (neben den üblichen Baustellen noch) problematisch sind: Nämlich u. a. die Schulbuchverleger. Darüber hinaus könnte ich von vielen weiteren interessanten Erfahrungen von und mit Vera F. Birkenbihl erzählen, was hier aufgrund des traurigen Ereignisses etwas in den Hintergrund gestellt und möglicherweise später nochmal aufgegriffen wird. 
Ich danke Frau Birkenbihl für die vielen (Nacht-) Stunden, in denen wir uns – thematisch so bunt wie auf ihrer Hintertreppe – telefonisch austauschten und natürlich für die vielen lieben Kontakte und Freundschaften, die sich in/aus ihrer Fangemeinde ergaben. 


Neue ‚Rendezvous mit Wissen‘-Vortragsserie von Vera F. Birkenbihl

22. November 2011
Heute startete die Rendezvous mit Wissen – Reihe von Vera F. Birkenbihl in die Saison 2011-2012. 19 Uhr begann der erste Vortrag dieser dritten Saison. Hier die Termine in einer Übersicht: 
  • Vortrag 1: Dienstag, 22. November 2011 
  • Vortrag 2: Dienstag, 13. Dezember 2011
  • Vortrag 3: Dienstag, 10. Januar 2012
  • Vortrag 4: Dienstag, 07. Februar 2012
  • Vortrag 5: Dienstag, 06. März 2012

Die Vorträge beginnen pünktlich um 19 Uhr. Ein Login und ein Vorab-Check sind bereits ab 18.30 Uhr möglich. Die Vorträge sind einzeln buchbar und bewegen sich um erschwingliche 20 Euro pro Vortrag, je nach dem ob man bereits Birkenbihl-Insider oder Nordlicht-Angehöriger ist, variieren die Preise etwas.

In der diesjährigen Reihe stellt Vera F. Birkenbihl die Ergebnisse Ihrer aktuellen Forschungsarbeiten vor. Diverse spannende Themen, die erst kurzfristig bekanntgegeben werden, erwarten uns. Dank der tollen Technikausstattung von Michael Weitbrecht (http://liveonlineveranstaltungen.de/) gibt es neben der Möglichkeit den Vortrag live zu erleben auch die Option, sich den Stoff zu einem anderen Zeitpunkt zu Gemüte zu führen. Auch ein mehrmaliges Anschauen ist möglich. Auf diesem Weg können Sie auch Ihr Umfeld auf interessante Inhalte aufmerksam machen und diese dann erneut gemeinsam anschauen.
Die – bei Frau Birkenbihl fast zum zweiten Vornamen gewordenen – WQS-Fragen (hier die zum heutigen Vortrag) ermöglichen ein individuelles ‚Sich-einstimmen‘ auf die Veranstaltung. In einer anschließenden Diskussionsrunde kommt ein toller Austausch zwischen Frau Birkenbihl, den Live-Teilnehmern in Osterholz-Scharmbek und den Online-Zuschauern zustande. 

Mythos: Lehrkräften, Trainern & Coaches geht’s richtig gut…

11. August 2011

Erneut auf eine unserer Tragödien aufmerksam geworden

Ein furchtbares Problem unserer Zeit ist ja wohl, dass es nicht passt mit der Bildung. Also mit der Qualität der Bildung. Nun gut, den Individuen, welche sich ein bestimmtes Wissen aneignen sollen, wird nun auch nicht gerade 100%iger Enthusiasmus und Lernfreude nachgesagt, aber um die soll es diesmal nicht gehen.
Wir kennen (zumindest als Trainer) die Speerspitze der Trainingsbranche von ihren tollen Veröffentlichungen oder gar aus den sozialen Netzwerken, zuletzt in meinem Fall die Erfolgsgeschichte von Martin Limbeck’s „Nicht gekauft hat er schon“. Das Geschehen mitzuverfolgen bereitet jedem, der die Leistung anderer schätzen kann, große Freude. Ach nein, Moment: Eine weitere Bedingung muss noch erfüllt sein: Der eigene Kühlschrank darf natürlich nicht leer sein. Sonst hat das immer etwas von fehlender Authentizität oder Unaufrichtigkeit, mit dem Freuen für andere.
Nun leiden aber viele der Lehrkräfte, Trainer und Coaches unter dem traurigen Umstand, dass sie nicht alle so erfolgreich sind – wie auch? Damit wäre ja diese Wertung ‚erfolgreich‘ auch sinnlos. Viele Trainer behalten trotz interessanter und lukrativer Aufträge in der Wirtschaft immer noch ein Bein in dem im weitesten Sinne sozialen/geförderten Trainingsbereich. Kennzeichen sind größere Gruppen, (pauschal behauptet) geringerer inhaltlicher Anspruch und dabei aber eine größere Dauer der Trainings. Gerade im SGB-Bereich (Sozialgesetzbuch) sind Maßnahmen, wie Kommunikationstrainings und Soft Skills Schulungen ein bewährtes Mittel der zuständigen Stellen (Kommune, Jobcenter, Agentur für Arbeit), um der Zielgruppe (meist Integrationsbedürftige, tlw. Zuwanderer, aber auch Langzeitarbeitssuchende) die gesellschaftliche Integration zu erleichtern.
Der Vorteil, den viele Trainer und Dozenten in diesem Bereich sehen, ist ein gewisses Vertrauensverhältnis zu den Einrichtungen, von denen sie engagiert werden. Diese Bildungseinrichtungen haben öffentliche Ausschreibungen der ‚Projekte‘ nicht zuletzt auch durch das Niederdrücken diverser Kosten gewonnen, unter anderem der Trainerhonorare. So entsteht also ein freundschaftliches, teilweise fast schon symbiotisches Verhältnis zu der Instanz, die maßgeblich an der Entstehung der Honorarstruktur beteiligt ist. Irre, oder?! Davon mal abgesehen, haben auch diese Träger keine andere Wahl, als die eigene Seele an den Teufel zu verkaufen, da sie andernfalls schlicht und ergreifend die Ausschreibung verlieren und erfahrungsgemäß ihre Daseinsberechtigung erst einmal sinkt, bevor sie zwei bis drei Jahre später gänzlich schwindet.
Wir wundern uns über den Verfall der Bildungsqualität?!? 
Nun, wenn es nur um einen Grund, also eine Ursache geht, ist die Antwort schnell gefunden: Die Honorare sind insbesondere in den neuen Bundesländern schon seit längerem ein Thema. Bereits kurz nach dem Umzug von Görlitz nach Berlin fand ich mich bei Trainertreffen und Zirkeln wieder, die genau dieses Ziel verfolgten: Ein moderates Honorar in den Köpfen aller beteiligten Funktionäre zu implantieren, um einen qualitativ vertretbaren ‚Job‘ zu machen. Diese Funktionäre waren in erster Linie Bildungsträger, aber auch Lokalpolitiker und Vertreter aus der Wirtschaft.
Anlass dieses Artikels war ein Kommentarthread auf dem Facebook-Profil einer Schulfreundin, in dem auch der folgende Link auftauchte, der das Ausmaß der Katastrophe verdeutlicht. Vielen Dank an dieser Stelle an Ines Moerke für ihren Status als Anlass und an Frau Renate Nuppenau für das Posten und damit das Offenlegen von traurigen, für erfolgreiche Trainer kaum vorstellbare Tatsachen.

http://www.bims.com/n/?Honorare_in_der_Bildung

Eine abschließende Frage zu der aufgemachten Rechnung (siehe Link) bezüglich des Lehrerverdienstes:
Möchten Sie Ihr Kind in die Obhut eines derart Geringverdienenden geben?
Mit welcher Folge rechnen Sie eher:
  1. „Ihr Kind wird nicht viel lernen, da die Lehrkraft gar nicht ambitioniert ist gute Qualität zu leisten.“
  2. „Ihr Kind wird unter der schlechten Laune und der ständigen Stimmungsschwankungen, die durch finanzielle Sorgen verursacht werden, in Mitleidenschaft gezogen und zeigt selbst nicht nachvollziehbares Verhalten oder gar Verhaltensstörungen.“
Auf Rückmeldungen und Kommentare bin ich gespannt!
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